Die Stadt Herten und die Hertener Stadtwerke laden zum Fotowettbewerb „Klimaanpassung in Herten“ ein. Fotos können vom 3. bis 30. August 2026 eingereicht werden. Auf die Gewinnerinnen und Gewinner warten attraktive Preise. Die besten Einsendungen werden am 14. September im Rathaus ausgezeichnet und anschließend vom 16. bis 27. September 2026 im Glashaus ausgestellt.
Klimaanpassung in Herten
2019 wurde eine Klimaanalyse (PDF | 7 MB) für die Stadt Herten durchgeführt, um die Auswirkungen des Klimawandels zu untersuchen und Planungshinweise für eine klimawandelgerechte Stadtentwicklung zu erarbeiten. Die Analyse basiert auf Modellierungen aus dem Fachbeitrag „Klimaanpassung“ zum Regionalplan Ruhr für die gesamte Metropolregion und zielt darauf ab, die klimatische Situation in Herten zu bewerten und Maßnahmen für die Zukunft zu empfehlen. Die Untersuchung wurde im Auftrag des Stadtentwicklungsamts vom Regionalverband Ruhr erstellt.
Kontakt
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Klimaanpassungskonzept
Der menschengemachte Klimawandel führt weltweit zu einer Zunahme von Wetterextremen wie Hitze, Dürre, Starkregen und Stürmen. Die extremen Wetterbedingungen der vergangenen Jahre verdeutlichen, dass der Schutz vor klimabedingten Risiken künftig eine zentrale Aufgabe der Daseinsvorsorge sein wird. Um die negativen Auswirkungen des Klimawandels und die damit verbundenen Kosten zu minimieren, sind präventive Maßnahmen erforderlich.
In den Jahren 2020 und 2021 wurde mit Fördermitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative ein Klimaanpassungskonzept für Herten erstellt. Diese Initiative des Bundesumweltministeriums unterstützt seit 2008 Projekte zur Senkung der Treibhausgasemissionen. Am 30. Juni 2021 beschloss der Rat der Stadt Herten die Umsetzung des Klimaanpassungskonzepts für die Stadt Herten.
Maßnahmen für zukünftige Klimaszenarien
Typische Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel sind bspw. der Schutz sensibler Gebäude (z. B. darf keine Feuerwehrausfahrt durch Starkregen behindert sein oder kein Stromausfall im Krankenhaus auftreten) sowie der Schutz besonders gefährdeter Bevölkerungsgruppen (z. B. Kühlung von Kindergärten und Altenheimen). Aber auch Information und Aufklärung der Bürgerschaft zur Eigenvorsorge sind Teile des Maßnahmenpakets.
Entsiegelungsmaßnahmen, Dach- und Fassadenbegrünung, schattenspendende Bäume auf öffentlichen Flächen und Parkplätzen sowie der Schutz klimarelevanter Grün- und Wasserflächen sind nur einige Beispiele, die der notwendigen Klimaanpassung dienen.
Die Zukunftsinitiative Klima.Werk
In der Zukunftsinitiative Klima.Werk arbeiten heute Emschergenossenschaft und Lippeverband gemeinsam mit Städten der Emscher-Lippe-Region an einer wasserbewussten Stadt- und Raumentwicklung, um die Folgen des Klimawandels abzumildern und die Lebensqualität in den Quartieren zu steigern. Der blau-grüne Umbau startete 2005 auch in Herten mit der Zukunftsvereinbarung Regenwasser (ZVR) von Emschergenossenschaft, Emscher-Kommunen und dem Land NRW und entwickelte sich 2014 zur Zukunftsinitiative „Wasser in der Stadt von morgen“ weiter, jetzt Zukunftsinitiative Klima.Werk.
Unter dem Dach des Klima.Werks wird das Ruhrkonferenz-Projekt „Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“ des Landes Nordrhein-Westfalen umgesetzt, an dem sich seit 2020 alle Wasserverbände der Region beteiligen. (Quelle: klima-werk.de)
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